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In Massen artgerecht - Wie funktioniert Tierhaltung?

Vortrag 1. 6. 19h00 Ziegenledersaal

Nicht erst seit dem Buch „Tiere essen“ sind sich – theoretisch – alle einig:
Massentierhaltung ist schlecht. Sie zerstört das Klima, die Regenwälder und ist
schädlich für Mensch und Tier. Fleischkonzerne betonen deshalb neuerdings
besonders gern, wie nachhaltig, tiergerecht und sozial engagiert sie sind. Doch
kann jenseits vom Trend zum „greenwashing“ eine ökologischere und ernsthaft um
„artgerechte“ Haltung bemühte Produktionsweise Auswege aus den Problematiken
bieten?

Im Vortrag wird sich dem Thema erst einmal theoretisch genähert, um danach
Schein und Sein an einzelnen Beispielen aus der Praxis zu überprüfen. Im Blick
stehen dabei sowohl die Umwelt als auch die Menschen und die nichtmenschlichen
Tiere. Zu klären sind unter anderem folgende Fragen: Wie funktioniert
Massentierhaltung, welche Auswirkungen bringt sie mit sich? Was hat
beispielsweise das Aussterben von Tierarten oder das Verschwinden der
Regenwälder mit Tierhaltung zu tun? Aber auch: wie kann eine „artgerechte“
Tierhaltung definiert werden, wo sind ihre Grenzen und wie sieht ihre
Öko-Bilanz gegenüber der Massentierhaltung aus?


Der Referent ist Mitglied von „Chimaira – Arbeitskreis für Human-Animal Studies“
und Mitherausgeber wie -autor des im Oktober 2011 erschienen Buches
„Human-Animal Studies – Über die gesellschaftliche Natur der
Mensch-Tier-Verhältnisse“.

Arbeitsfelder des Referats für Ökologie